
22.04.2026
Startschuss Co-Forschung
Am Dienstagabend, 21. April, wurde es konkret: Die Co-Forschenden trafen erstmals auf das Projektteam von «spychere!». Beim Rundgang durch die Ausstellung, ersten Einblicken in den e-spycher und vielen Gesprächen entstand schnell, was das Projekt ausmacht – ein gemeinsames Interesse am Wissen aus dem Emmental.
Ein erster Blick in die Runde, ein paar zögerliche Gespräche – und dann geht es schnell. Am 21. April trifft sich die Gruppe der Co-Forschenden erstmals mit dem Projektteam im Regionalmuseum Chüechlihus. Noch ist vieles offen. Wer bringt welche Perspektive mit? Wer hat welche Interessen? Welche Geschichten werden erzählt?

Beim gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung «spychere! Wissen von hier sammeln» kommen die Gespräche in Gang. Es wird gefragt, ergänzt, weitergedacht. Was ist eigentlich lokales Wissen? Wo begegnet es uns im Alltag? Und was davon ist es wert, gesammelt zu werden? Spätestens beim Blick in den e-spycher wird klar: Hier entsteht etwas, das von vielen mitgetragen wird. Erste Ideen werden ausgetauscht, Möglichkeiten ausprobiert, Fragen gestellt.
Die Gruppe findet schnell zusammen. Unterschiedliche Hintergründe, verschiedene Perspektiven – und ein spürbares gemeinsames Interesse am Projekt. Genau diese Vielfalt ist zentral für «spychere!». Die Co-Forschenden sind ein zentraler Teil des Projekts: Menschen aus dem Emmental, die gemeinsam mit dem Museum Wissen aus der Region sammeln – in Gesprächen, bei Begegnungen und unterwegs im Alltag. Sie bringen ihre eigenen Perspektiven ein und helfen mit, ein vielstimmiges Bild des Emmentals entstehen zu lassen.
👉 Mehr zu den Co-Forschenden und ihrer Rolle im Projekt gibt es hier
Unterstützt wurde das Museumsteam an diesem Abend auch von der Stiftung Science et Cité, die als Projektpartnerin ihre Erfahrung einbringt.

Noch vor dem Apéro entsteht ein Gruppenfoto – und ein erster Blick auf das Material für die kommende Feldforschung. Vieles ist noch offen. Und genau das ist gewollt: Die Methoden und Werkzeuge werden in den nächsten Wochen gemeinsam entwickelt. Ein Workshop Ende April / Anfang Mai bildet dafür den nächsten Schritt. Ein kleines Detail am Rande wird dabei plötzlich ganz praktisch: Die Namensschilder an der Garderobe in der Ausstellung – bisher Teil der Inszenierung – werden an diesem Abend zum ersten Mal getragen.
Mit dem Kick-off ist der Startschuss gefallen. In den kommenden Wochen entstehen neue Wissensbeiträge im e-spycher – erarbeitet und eingetragen von den Co-Forschenden selbst.












