ES_0114

E Saatele, eine Saatbeite

Vorname/Name
Ulrich Zwahlen
Jahrgang
1951
PLZ/Ort
3326 Krauchthal
Kurzbeschrieb
Der Sämann steckte zuerst mit Markierungsstecklein („Zileni“) eine Saatbreite von 6 Metern ab. Aus der Mitte des Streifens streute er die Körner mit einem gleichmässigen Schritt jeweils 3 Meter nach links und rechts. Danach wurden die „Zileni“ neu gesetzt, damit sich die Saatstreifen nicht überschnitten.
Schlagworte
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Text

Damit die Aussaat von Getreide genau vor sich ging, steckte der Sämann zuerst im Acker mit «Zileni» (Markierungsstecklein) eine «Saatele», also eine Saatbreite von 6 Metren ab.
Nun warf er von der Mitte dieses Streifens aus dem vorgehängten Säsack je eine Handvoll Körner 3 Meter nach links und 3 Meter nach rechts – und das in einem besonderen Sämann-Schritt.
War eine Länge gesät, mussten die «Zileni» neu gesteckt werden, damit sich die gesäten Streifen nicht überschnitten.

Herkunft des Wissens

Ein alter Bauer hat mir dieses Wissen mitgeteilt.

Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv

Diese Sä-Methode ist längst veraltet.

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