
ES_0122
Anke selber herstellen
Vorname/Name
Kathrin Scheidegger
Jahrgang
1963
PLZ/Ort
3456 Trachselwald
Kurzbeschrieb
Früher wurde Butter oft zu Hause hergestellt. Nach einem Tag Ruhezeit wurde der aufgestiegene Rahm von der Milch getrennt und von Hand so lange gerührt, bis sich Butter und Buttermilch trennten. Nach kräftigem Kneten erhielt die Butter ihre feste Form und wurde zum Schluss in ein Buttermodel gedrückt. So entstand ein kunstvoll geformtes Ankemödeli.
Schlagworte
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Text
In früheren Zeiten hat meine Grossmutter die Butter (Anke) aus eigener Milch hergestellt.
Zuerst füllte sie die frische Milch in die «Milchgebse» (Bild 1). In diesem relativ flachen Gefäss wurde die Milch min. ein Tag stehen gelassen damit der Rahm aufsteigt.
Durch das Abschütten der Milch blieb der Rahm zurück.
Anschliessend füllte sie den Rahm in das Handrührgerät (Bild 2).
Sie rührte so lange, bis der Rahm flockig wurde und Flüssigkeit ausgetreten ist (Buttermilch). Das war eine anstrengende Arbeit.
Danach musste die neue Butter gut von Hand geknetet werden, bis alle Flüssigkeit ausgetreten ist und die Butter fest wurde.
Am Schluss konnte sie die neue Butter portionenweise in ein Buttermodel (Bild 3) eindrücken.
So entstand ein schönes Ankemödeli für den Zmorgetisch.
Herkunft des Wissens
Das Wissen stammt von meiner Grossmutter.
Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv
Ich habe längere Zeit selber Butter hergestellt. Allerdings mit moderneren Geräten wie der Zentrifuge zum Trennen der Milch vom Rahm. Der Rahm habe ich danach pasteurisiert (auf 75 Grad erhitzt) und mit einer Buttermaschine Butter hergestellt. Durch das Pasteurisieren war die Butter länger haltbar.







