ES_0214
Söischmutz
Vorname/Name
Margrith
Jahrgang
1952
PLZ/Ort
3432 Lützelfüh
Kurzbeschrieb
Beim Schweineschlachten wurde auch das Fett verwertet. Das ausgelassene Schweinefett, «Söischmutz» genannt, bewahrte man im Schmutzhäfeli auf und verwendete es zum Kochen und Backen. Besonders die Rösti erhielt dadurch ihren unverwechselbaren Geschmack. Auch für den Kuchenteig wurde Söischmutz verwendet, zusammen mit Mehl aus dem eigenen Vorrat.
Schlagworte
Teilen
Text
«Söischmutz» ist ausgelassenes Fett des Schweins (siehe Metzgete). Das Schweinefett wurde wie alles andere vom Tier auch verwertet und wurde im Schmutzhäfeli aufbewahrt. Dieser «Schmutz» wurde als Fett beim Kochen verwendet. Z.B. für die Rösti und hat der Rösti den unvergleichlichen Geschmack gegeben. Das Söischmutz wurde auch dem Kuchenteig beigefügt, der aus Mehl und eigenen Schweineschmutz bestand.
Herkunft des Wissens
Kindheitserinnerung
Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv
Ich erzähle es meinen Kindern und Enkeln.






