
ES_0061
Heinzä
Vorname/Name
Elena
Jahrgang
2004
PLZ/Ort
3556 Trub
Kurzbeschrieb
Vor der Einführung der Heubelüftung trocknete man frisch gemähtes Gras auf sogenannten «Heinzä» – dreibeinigen, zusammenklappbaren Holzgestellen aus heimischem Holz. Das Gras wurde darauf geschichtet und an Sonne und Luft getrocknet. Dank der offenen Bauweise konnte die Luft gut zirkulieren, während Regenwasser aussen ablief. Die robusten «Heinzä» wurden oft über viele Jahre genutzt.
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Text
Früher, als man noch keine Heubelüftung hatte musste man das frisch gemähte Gras auf andere Weise trocknen. Dafür dienten die sogenannten „Heinzä“.
„Heinzä“ sind dreibeinige Holzgestelle. Die drei Beine laufen oben alle zusammen und durch kleinere Holzstücke wird die dreieckige Form in verschiedene Partien abgetrennt.
Darauf schichtete man das frisch gemähte Gras und lies es an der Sonne trocknen.
Je nach Wetter musste man das Gras länger oder weniger lange trocknen lassen. Wenn es regnete rann das Wasser an der äussersten Schicht des Grases runter. Da die „Heinzä“ unten offen sind konnte die Luft gut zirkulieren. Das Heu hatte natürlich nicht die gleich gute Qualität wie heute. Die „Heinzä“ fertigte man selbst aus dem Holz des eigenen Waldes an. Die Konstruktion war relativ simpel. Neben dem Holz bestehen die „Heinzä“ auch noch aus einem Draht, dieser machte die “Heinzä“ zusammenklappbar. So konnte man die „Heinzä“ im Sommer schnell aufstellen und nach dem Heuen ohne grossen Aufwand wider versorgen. Die „Heinzä“ wurden oft lange gebraucht.
Herkunft des Wissens
Ich habe den Begriff schon öfters von älteren Menschen gehört. Auch meine Grosseltern sprachen schon von «Heinzen».
Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv






