ES_0104

Wegglifrau

Vorname/Name
Martha Fankhauser
Jahrgang
1943
PLZ/Ort
3537 Eggiwil
Kurzbeschrieb
Die Wegglifrau ging von Hof zu Hof und bot frische Backwaren wie Weggli und Weihnachtsringli an.
Schlagworte
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Text

In den alten Zeiten wurde das Brot mit dem eigenen Mehl zu Hause von der Bäuerin selber gebacken. Zu speziellen Zeiten wie Ostern, Weihnachten und weiteren Feiertagen machte aber die «Wegglifrau» die Runde von Hof zu Hof. Sie kam meist vom örtlichen Bäcker. Sie trug die Ware in einer Hutte und bot diese zum Verkauf an. Warum diese Art Bachwaren zu verkaufen? Auf den Bauernhöfen ging es in dieser Zeit einfach zu und her. Das Brot wurde von der Bäuerin nicht jeden Tag frisch gebacken und so gab es dann auch «altes Brot» zum Essen. Wenn die Wegglifrau vorbei kam, war dies wie ein kleines Fest. Ein frisches Weggli oder die frischen Weihnachtsringli gab es ja nicht jeden Tag. Dieses Weggli oder die Weihnachtsringli wurden dann auch mit Genuss gegessen (nicht verschlungen). Man freute sich auf die nächsten Festtage, wenn die Wegglifrau wieder vorbei kam.

Herkunft des Wissens

Erfahrung von zu Hause als Kind in Neuenschwang in Eggiwil

Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv

Die «Wegglifrau» gibt es heute nicht mehr.

U du, weisch no meh?

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