ES_0101

Bahn auf dem Napf

Vorname/Name
Heinz Wittwer
Jahrgang
1950
PLZ/Ort
3550 Langnau i.E.
Kurzbeschrieb
1891 wurde der Bau einer Bahn von Trubschachen auf den Napf geplant, um den als Luftkurort bekannten Berg besser zu erschliessen. Obwohl das Projekt 1893 bewilligt wurde, scheiterte es an der Finanzierung. Besonders der Streit um den Sitz der Bahngesellschaft verhinderte die Unterstützung durch Basler Banken, sodass die Bahn nie gebaut wurde.
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Text

• Im Jahr 1881 brannte das Haus auf dem Napf nach einem Blitzschlag nieder, wurde aber im folgenden Jahr wieder aufgebaut.
• Im August 1891 stellte ein Basler Ingenieur ein Gesuch zum Bau einer Bahnlinie von Trubschachen auf den Napf.
• Der Napf war vom Langnauer Arzt Samuel Lehmann, der 1846 zum Bernischen Regierungsrat gewählt worden war, als Luftkurort gepriesen worden.
• Via Trub sollte die Talbahn zur Mettlenalp führen; ab hier sollte der Anstieg zum Napf mit einem Zahnstangensystem erfolgen. Bis Napf Kulm hätte die Bahnstrecke ab Trubschachen 13,225km betragen.
• Die Kosten waren mit 1,2Mio. Franken berechnet. Die Betriebskosten waren mit 70’000.-, die Betriebseinnahmen mit 124’000.- Franken budgetiert. Der jährliche Betriebsüberschuss sollte das Baukapital verzinsen (wäre diese Rechnung wohl aufgegangen?).
• Nach einem langen Hin und Her zwischen Bundesbehörden und Regierungsrat stimmten im März 1893 National- und Ständerat dem Geschäft schliesslich zu, dem Bahnbau sollte nun nichts mehr im Wege stehen. Für die Realisierung des Projektes war bei uns das Geld nicht aufzutreiben.
• Da der bernische Regierungsrat darauf bestand, dass sich der Sitz der Gesellschaft in Bern zu befinden habe, weigerten sich die Basler Banken, Geld in das Unternehmen zu stecken.

Herkunft des Wissens

Eigene Recherchen

Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv

Ich verwende das recherchierte Wissen bei Vorträgen.

Bilder

Konzession

Karte mit Napfbahn-Strecke

Postkarte Kurort Napf

U du, weisch no meh?

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