ES_0153
Eine Tür aus der Bauzeit?
Vorname/Name
Livia
Jahrgang
1990
PLZ/Ort
3014 Bern
Kurzbeschrieb
Von der Tür ist nichts mehr geblieben, doch der Türrahmen könnte noch aus der Bauzeit des Chüechlihus stammen. Sicher ist das nicht, doch die Lage und Bauweise sprechen dafür. Diese unscheinbare Spur erinnert daran, dass selbst verschwundene Bauteile Geschichten erzählen.
Dieser Beitrag ist Teil der Spurensuche durchs Chüechlihus.
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Text
Auch heute führt zwischen diesen beiden Räumen eine Durchgangsöffnung hindurch. Von früher geblieben, ist ein Türrahmen. Die Tür selbst ist verschwunden. Ob dieser noch aus der Bauzeit des Chüechlihus stammt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Seine Lage und seine Ausführung sprechen jedoch dafür, dass der Rahmen bereits beim Bau des Hauses im Jahr 1526 entstanden sein könnte. Vor 500 Jahren trennte eine Holztür die beiden Räume voneinander. Sie schützte vor Kälte und Zugluft, sorgte für Privatsphäre und half, Wertvolles sicher aufzubewahren. Türen gehörten zu den Bauteilen, die im Laufe der Jahrhunderte häufig ersetzt wurden. Umso bemerkenswerter wäre es, wenn sich ausgerechnet dieser Türrahmen seit der Bauzeit erhalten hätte. Der Türrahmen ist eine stille Spur der Vergangenheit. Er erinnert daran, dass selbst dort, wo etwas verschwunden ist, Geschichte sichtbar bleiben kann.
Herkunft des Wissens
Als Projektleiterin für Spychere lerne ich jeden Tag neues über das Chüechlihus. Ob diese Tür aus der Bauzeit stammt oder nicht wurde in einem Gespräch besprochen zwischen Heinrich Christian Affolter und Wanda Seiler, der ehemaligen Projektleiterin.
Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv






