ES_0176

Michel Schüppach

Vorname/Name
Danielle Lemann
Jahrgang
1950
PLZ/Ort
3550 Langnau
Kurzbeschrieb
Auf dem Dorfberg in Langnau stand einst ein Kurhaus mit prächtigem Garten, in dem auch illustre Gäste wie Johann Wolfgang von Goethe wohnten. Michel Schüpbach führte ab 1768 eines der ersten schriftlichen Ordinationsbücher. Seine Persönlichkeit und sein Wirken sind heute in einer Dauerausstellung im Chüechlihus zu entdecken.
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Text

Habt Ihr gewusst, dass oberhalb des Wohn- und Praxishauses von Michel Schüpbach auf dem Dorfberg, das heute noch steht, ein grosses Kurhaus gestanden ist, mit prunkvollem Garten mit Fasanen und andern seltenen Vögeln? Im Kurhaus wohnten die illustren Gäste von weit weg, einmal auch Johann Wolfgang von Goethe. Bild 1

Während meines Medizinstudiums erhielt ich von meinem Vater, einem Geschichtsforscher von Langnau das geheimnisvolles Buch, das sich schliesslich als das erste Ordinationsbuch des berühmten Langnauer Arztes Michel Schüppach herausstellte. Bild 2 und 3

Es habe sich um einen «Höhepunkt handwerklicher Heilkunst» gehandelt, schreibt Marta Meyer-Salzmann in ihrem Berner Heimatbuch. «…doch ist sein Auge das gegenwärtigste, das ich glaube gesehn zu haben» schreibt Goethe zu seinem Besuch beim berühmten «Bergdoktor» 1779.

Die im Ordinationsbuch enthaltenen Schätze sind noch längst nicht alle entdeckt – man muss zu deren Aufdeckung ja erst die alte Schrift erlernen (was ich selber noch nicht geschafft habe). Tatsächlich war Michel Schüpbach aber einer der ersten «Hausärzte», die – ganz wissenschaftlich – ab 1768 ihre Diagnosen und Verordnungen schriftlich festhielten.
Im Chüechlihus gibt’s zu Persönlichkeit und Wirken Michel Schüppachs eine Dauerausstellung. Bild 4

Habt Ihr gewusst, dass alle Menschen mit Heimatort Langnau den Michel Schüppbach im Stammbaum haben? Er ist z.B. mein Ur-ur-ur-ur-ur-Grossvater. Bild 5

Bilder
1. Langnau, Dorfberg
2. und 3. Front und 3. Seite aus Ordinationsbuch
4. Front Umschlag Buch Marta Meyer-Salzmann «Michel Schüppach», Bern 1981
5. Die «Pharmacie Rustique», Radierung von Barthélemi Hübner, Basel 1773

Herkunft des Wissens

Das geheimnisvolle Buch von Michel Schüppach

Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv

Beitrag zur Dauerausstellung Micheli Schüppach-Zimmer im Museum

Bilder

Langnau, Dorfberg

Front aus Ordinationsbuch

3. Seite aus Ordinationsbuch

Front Umschlag Buch Marta Meyer-Salzmann «Michel Schüppach», Bern 1981

Die «Pharmacie Rustique», Radierung von Barthélemi Hübner, Basel 1773

U du, weisch no meh?

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