ES_0125
Ämmitaler Merängge
Vorname/Name
Jena Nathan
Jahrgang
1985
PLZ/Ort
3550 Langnau
Kurzbeschrieb
Die Kämmeribode Merängge gehört zum Ämmitau wie die Hügel und Höfe. Ihre Geschichte beginnt 1939 im Kemmeriboden Bad. Bäcker Christian und Berta Oberli-Probst, «dr Steibeck», tüftelten gemeinsam mit den Wirtsleuten Liseli und Hans Gerber an einer süssen Idee: Überschüssiger Rahm aus dem Landwirtschaftsbetrieb sollte verwertet werden. So entstand die berühmte weisse Spezialität.
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Text
Ganz beliebt und bekannt im Ämmitau ist das Kämmeribode Merängge. Die erste geschichtliche Überlieferung von diesem delikaten weissbraunen Gebäck geht bis ins Jahr 1939 zurück. Der Grund für diese „Erfindung“ war simpel: Man wollte den überschüssigen Rahm aus dem Landwirtschaftsbetrieb Kemmeriboden Bad, welcher neben dem Wirtshaus betrieben wurde, verwenden.
Also steckten vor rund 80 Jahren die Bäckersleute Christian und Berta Oberli-Probst, auch „dr Steibeck“ genannt, und die Wirtsleute vom Kemmeriboden Bad, Liseli und Hans Gerber, die Köpfe zusammen und tüftelten am süssen Schnee herum.
Fortan fragten sich die Einheimischen beim Vorbeigehen an der Bäckerei, was denn das für ein Geräusch sei, welches sie immer wieder hörten. „Was schlat dä Steibeck ömu ou geng ufem Löibli i däm Chesseli?“
Herkunft des Wissens
Internet und von den Leuten, die ich getroffen habe
Nutzen des Wissens
aktiv / inaktiv





Diese legendäre «Merängge» ist mir seit meiner Kindheit bekannt. Mein Vater arbeitete damals in der Mühlen AG Thun als Buchhalter. Offenbar lieferte die Mühle auch Mehl ins Schangnau. Auf dem Rückweg wurde dann die besagten Merinques nach Thun mitgenommen. So gab es am Sonntag bei uns zuhause so genannte «Oberli Chrigu Merängge» zum Dessert.